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		<title>stilpolizei</title>
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		<title>Spaß, der Freude macht</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 14:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr amüsiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Monaten keine Zeile mehr in den Blog gedübelt. Ja erlebt der Mann denn überhaupt nichts mehr? Das fragen sich Millionen Leserinnen und Leser – zurecht. Jede Menge, entgegne ich da trotzig. Allerdings scheint im Winter mein Wille zur kritischen Reflektion einzufrieren. Und faul bin ich dazu. Aber man muss ja nicht immer an allem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=77&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Seit Monaten keine Zeile mehr in den Blog gedübelt. Ja erlebt der Mann denn überhaupt nichts mehr? Das fragen sich Millionen Leserinnen und Leser – zurecht. Jede Menge, entgegne ich da trotzig. Allerdings scheint im Winter mein Wille zur kritischen Reflektion einzufrieren. Und faul bin ich dazu. Aber man muss ja nicht immer an allem rummäkeln, alles und jeden in den Dreck ziehen und gelangweilt aufs Rotweinglas starren, nur weil man das eben so macht bei der Großstadtfreizeitverbringung. Also frisch nun ein paar Zeilen verfasst über ein paar Dinge, die mir richtig Spaß gemacht haben.<span id="more-77"></span></p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/festspielhaus1.jpg" title="festspielhaus1.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/festspielhaus1.jpg" alt="festspielhaus1.jpg" align="right" /></a>Angefangen mit „roadmetal, sweetbread“ in Dresden, einem Gastspiel der <a href="http://www.stationhouseopera.com/Current/roadmetal.html" target="_blank">Stationhouseopera</a> aus London. Allein das altehrwürdige <a href="http://www.festspielhaus-hellerau.com/" target="_blank">Festspielhaus</a> in Hellerau raubt mir jedes Mal den Atem, wenn ich zwischen den beiden Pförtnerhäuschen hindurch auf den großen Platz komme und auf die schlanken Säulen des Eingangsportals zuschlendere. Nur hier habe ich das Gefühl, gleich wie selbstverständlich Franz Kafka an der Bar zu treffen. Hier weht des Geist des frühen 20. Jahrhunderts.</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/road-metal.jpg" title="road-metal.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/road-metal.jpg" alt="road-metal.jpg" align="left" /></a>Nun aber zum Stück selbst, dass sich der Beschreibung mit Sprache beinahe entzieht, vielleicht, weil es ohne Sprache auskommt. Ein Paar zeigt Szenen ihrer Beziehung: Misstrauen, Alltag, Mordfantasien…. Auf einer weißen Wand, die von rechts bis zur Mitte der Bühne reicht und den bespielbaren Raum in einen sichtbaren und einen unsichtbaren trennt, werden die gleichen Szenen, die das Paar auf der Bühne spielt, in Videos gezeigt, nur variiert. Also ob das Video die geheimen Gedanken und Fantasien sichtbar macht. Die Filmsequenzen wurden alle in Hellerau für die wenigen Vorstellungen gedreht und genau auf den Raum und seine Möglichkeiten abgestimmt. Video und Schauspiel liefen so perfekt ineinander, ergänzten sich, spielten miteinander, dass ich oft gar nicht wusste, wo ich hinschauen soll. Schade, dass es davon keine Aufzeichnung gibt.</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/khan1.jpg" title="khan1.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/khan1.jpg" alt="khan1.jpg" align="right" /></a>Was war noch richtig gut? Nun, auf jeden Fall „<a href="http://www.hazelwood.de/kkbbq/index.php" target="_blank">King Khan and BBQ- Show</a>“. Der Khan ist ein dürrer Inder mit dickem Bauch (dessen Figur mich schwer an meinen alten Freund Moddies erinnert hat. Wer den jetzt nicht kennt, ist natürlich bei dem Vergleich schwer im Nachteil). Er trägt enge Frauenkleider, eine Perücke und spielt Stromgitarre wie kaum einer. Begleitet von BBQ am Minimal-Schlagzeug machen die beiden dreckigen Blues-Rock, dass es nur so kracht. Umrahmt wurde das Konzert in einer abgelegenen Industriehalle leider von einer sehr kruden Fotoausstellung von irgendwelchen versponnenen Typen, die mit einem Gasauto oder was ähnlichem um die Welt geeiert sind und sich dabei wohl für die Größten hielten. Ein böser Scheiß – aber ich will ja heute nur Gutes berichten.</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/fritzi2.jpg" title="fritzi2.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2008/02/fritzi2.jpg" alt="fritzi2.jpg" align="left" /></a>Gut war auch „Heaven (zu tristan)“ im <a href="http://www.gorki.de" target="_blank">Gorki</a>-Theater, inszeniert von Armin Petras und geschrieben von seinem alter ego Fritz Kater. Seit dem Werther am Gorki bin ich ja ganz verrückt nach Fritzi Haberlandt und auch dieses Mal hat sich mich mit ihrem unglamourösen Spiel verzaubert. Textlich hatte ich mir mehr versprochen, zumal die Stücke von Fritz Kater, die vor wenigen Jahren in Hamburg zur Aufführung kamen, mir von vertrauenswürdigen Personen als große Werke des zeitgenössischen Theaters beschrieben wurden. Etwas viel allzu oft Gehörtes über die Entfremdung und Entvölkerung im Osten der Republik, über geplatzte Träume und abgenutzte Hoffnungen. Ansonsten viele schöne Regieeinfälle, eine tolle Bühne und natürlich eine wunderbare Fritzi, die in einer Szene fast wortlos einen Telefonanruf entgegen nimmt und man an ihrer variantenreichen Mimik traumhaft ablesen kann, wie das Gespräch aus den USA gerade verläuft. Ein guter Abend, witzig und klug…. wenn auch der Text an der ein oder anderen Stelle…. ach was, war gut!</p>
<p>Vom Abend meiner Gattin und mir im Dresdner <a href="http://www.bunker-dresden.de/" target="_blank">Bunker</a>, wo Darkwave und Gothic als Subkultur noch lebendig sind und ich ganz viele Wodka-Redbull getrunken habe, berichtet ich ein anderes Mal. Oder besser vielleicht überhaupt nicht.</p>
<p>Fotos: Gorki Theater, Station House Opera, Festspielhaus Hellerau, King Khan</p>
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		<title>Moliere an der Schaubühne</title>
		<link>http://stilpolizei.wordpress.com/2007/11/28/moliere-an-der-schaubuhne/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 15:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr geärgert]]></category>

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		<description><![CDATA[
An der Schaubühne gab’s den Menschenfeind, Don Juan, Tartuffe und den Geizigen unter der schlichten Überschrift „Moliere“ auf einmal. Eine Art Remix also mit den besten Beats und den cremigsten Lyrics vom ollen Franzosen. Mit Thomas Thieme in der Hauptrolle ein vielversprechender und mit Freude erwarteter Abend.
Dass der Theaterabend zum Fiasko wurde, lag nicht ausschließlich, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=69&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/moliere_front.jpg" title="moliere_front.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/moliere_front.jpg" alt="moliere_front.jpg" /></a></p>
<p>An der Schaubühne gab’s den Menschenfeind, Don Juan, Tartuffe und den Geizigen unter der schlichten Überschrift „Moliere“ auf einmal. Eine Art Remix also mit den besten Beats und den cremigsten Lyrics vom ollen Franzosen. Mit Thomas Thieme in der Hauptrolle ein vielversprechender und mit Freude erwarteter Abend.<span id="more-69"></span></p>
<p>Dass der Theaterabend zum Fiasko wurde, lag nicht ausschließlich, aber hauptsächlich am erbärmlichen Text. Feridun Zaimoglu, Kanack-Attack-Aktivist, Autor und Künstler an sich hatte sich die Stücke vorgenommen, sie in Säure aufgelöst und leider aus dem zersetzten Moliere nichts Vernünftiges mehr erschaffen können. Das Zusammengedichtete erinnerte nur noch ganz entfernt an Moliere und oszillierte zwischen infantiler Dämlichkeit und pseudotiefsinniger Phrasendrescherei, garniert mit Begrifflichkeiten aus der Pornobranche. Vielleicht sollte es schockieren, wenn ständig jemand Fotze ruft, Schwanz abschneiden brüllt oder eine Figur eine Kerze rektal verabreicht bekommt, vielleicht provozieren, wenn sich Thomas Thieme auf der Bühne einen wichst (aber richtig!) – mich und meine Begleiterinnen animierte diese Dauergeste des schlechten Geschmacks einfach nur zum Gähnen. Auf vier Stunden verteilt eine harte Prüfung.</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/moliere_back.jpg" title="moliere_back.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/moliere_back.jpg" alt="moliere_back.jpg" align="left" /></a>Dauerkunstschnee, eine kahle Bühne, Lautsprecherboxen und mittendrin Thomas Thieme, eine Rampensau vor dem Herrn. „Liebe ist …“ gurrte, grunze, schrie er ins Mikro, wackelte mit seinem üppigen Speck und ließ so richtig die Sau raus. Thieme ist fett, er kann richtig ekelhaft sein und ihm ist nichts peinlich. Thieme riss an diesem Abend alles an sich, verschlang alles um sich herum und jagte mir ob derartiger Bühnenpräsenz manches Mal einen Schauer über die Hirnrinde. Eine grandiose Leistung, er hat alles gegeben. Respekt.</p>
<p>Als Fußnote bleibt noch zu erwähnen, dass ich das größte Pech hatte, dass einem bei einem Theaterbesuch widerfahren kann. Hinter mir saß eine junge Dame, der Kleidung nach montessorikindergartengeschädigt und auf einer angstfreien Privatschule herangezogen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit exaltiert heraus lachte. Oft als Einzige im Publikum. Ein Lachen an der Grenze zur Hysterie, das sich in seiner debilen Begeisterung nicht selten überschlug, kehlig knatterte, um dann glucksend ins Hochfrequente überzugehen. Wie gerne hätte ich ihr… aber lassen wir das, Gewalt führt ja zu nichts!</p>
<p><em>Fotos: Schaubühne </em></p>
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		<title>Paris im Herbst</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 16:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr amüsiert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stilpolizei.wordpress.com/2007/11/14/paris-im-herbst/</guid>
		<description><![CDATA[Wer an Paris denkt, der denkt meistens: „Nicht schlecht, dieses Paris! Kann man mal wieder hinfahren!“ Diesem Gedanken schließe ich mich gerne an. Es müssen nicht zwingend Kurz-Flitterwochen sein, wie jüngst bei uns, auch einfach so mal. Ist ja nicht weit.
Highlight war auf jeden Fall die Giacometti – Ausstellung in Centre Pompidou. Liebevoll ausgewählt und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=63&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/dschakomeddi2.jpg" title="dschakomeddi2.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/dschakomeddi2.jpg" alt="dschakomeddi2.jpg" align="left" /></a>Wer an Paris denkt, der denkt meistens: „Nicht schlecht, dieses Paris! Kann man mal wieder hinfahren!“ Diesem Gedanken schließe ich mich gerne an. Es müssen nicht zwingend Kurz-Flitterwochen sein, wie jüngst bei uns, auch einfach so mal. Ist ja nicht weit.</p>
<p>Highlight war auf jeden Fall die Giacometti – Ausstellung in <a href="http://www.centrepompidou.fr" title="Centre Pompidou" target="_blank">Centre Pompidou</a>. Liebevoll ausgewählt und mit Verstand angeordnet konnte sich der geneigte Besucher ein schönes Bild über alle Schaffensperioden des Meisters machen. Besonders die Skizzenbücher Giacomettis beeindruckten durch ihre Souveränität, ihre Rohheit und den Willen, die treffende Form zu finden. Oft brachte er mit Kugelschreiber in leichtem schnellem Strich seine Ideen zu Papier, traktierte manche Stellen, die ihm scheinbar sehr markant und wichtig erschienen, aber derart, bis das Blatt durchgerubbelt war. Der Weg von der Idee, dem ersten Entwurf, zur Plastik &#8211; bei Giacometti wunderbar nachzuspüren. <span id="more-63"></span>Besonders beeindruckend waren die modellierten Köpfe von Freunden oder Fremden, denen der Meister ihren Charakter ins Gesicht geknetet hat. Natürlich fehlten auch die Standards nicht wie die dürre Katze oder die ins groteske verzogenen dünnen Menschen.</p>
<p align="left">Das Gebäude selbst beeindruckt zudem nicht nur dadurch, dass für ein Glas Möhrensaft im Restaurant zehn Euro abkassiert werden, sondern vor allem auch durch seine wirklich gewagte Architektur, die auf den ersten Blick so gar nicht zwischen die alten Häuser passen will, auf den zweiten aber mit seinen transparenten Röhren und massiven Stahlverstrebungen eine seelenbelebende Auffrischung bietet.<a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/wir-centre-pomidou.jpg" title="wir-centre-pomidou.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/11/wir-centre-pomidou.jpg" alt="wir-centre-pomidou.jpg" /></a></p>
<p>Also nicht nur „Trumpfbogen und Schasselisee“ (Helge Schneider) gibt’s zu sehen, sondern eben auch jede andere Menge schöne Dinge. Vor allem der Friedhof <a href="http://www.pere-lachaise.com/" target="_blank">Pere Lachaise</a> ist im Herbst genau das Richtige für Freunde von &#8222;The Smiths&#8220;&#8230; Enttäuschend letztlich Notre Dame, natürlich ein imposanter Bau, aber zur Touristenklitsche verkommen. „Nichts Heiliges ist mehr“ würde Schiller hier wohl sagen.</p>
<p>Eine Warnung noch beim Shoppen: Den Laden von <a href="http://www.marcjacobs.com/" target="_blank">Marc Jacobs</a> unbedingt meiden! Der Mann kann schöne Klamotten entwerfen, in seinem Laden in Paris mag er die wohl aber leider nicht zeigen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/stilpolizei.wordpress.com/63/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/stilpolizei.wordpress.com/63/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stilpolizei.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stilpolizei.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stilpolizei.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stilpolizei.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stilpolizei.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stilpolizei.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stilpolizei.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stilpolizei.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stilpolizei.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stilpolizei.wordpress.com/63/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=63&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 16:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr amüsiert]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Unser Hochzeits-Rap
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><h2 align="center"> <strong><a href="http://www.stilpolizei.de/Hochzeits-Rap.mp3" target="_blank"><br />
Unser Hochzeits-Rap</a></strong></h2>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/stilpolizei.wordpress.com/60/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/stilpolizei.wordpress.com/60/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stilpolizei.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stilpolizei.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stilpolizei.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stilpolizei.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stilpolizei.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stilpolizei.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stilpolizei.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stilpolizei.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stilpolizei.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stilpolizei.wordpress.com/60/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=60&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die &#8222;ostrale&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 10:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr amüsiert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Man versteht vieles auf der documenta, bloß keinen Spaß. Das habe ich vor einigen Monaten an dieser Stelle anlässlich meines Besuches der größten Kunstmesse der Welt treffend angemerkt und dazu stehe ich heute noch mehr als damals, so wahr mir Gott helfe. Denn vergangenes Wochenende führten mich meine guten Kontakte in die Ostzone auf die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=56&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/10/ostrale3.jpg" alt="ostrale3.jpg" /></p>
<p>Man versteht vieles auf der documenta, bloß keinen Spaß. Das habe ich vor einigen Monaten an dieser Stelle anlässlich meines Besuches der größten Kunstmesse der Welt treffend angemerkt und dazu stehe ich heute noch mehr als damals, so wahr mir Gott helfe. Denn vergangenes Wochenende führten mich meine guten Kontakte in die Ostzone auf die „<a href="http://www.ostrale.de" title="ostrale" target="_blank">ostrale</a>“ in Dresden.<br />
<span id="more-56"></span><br />
Im ehemalige Großschlachthof der Stadt stellten junge Künstler aus Dresden, Leipzig, Berlin und auch eine Handvoll aus dem Ausland aus. Vom Schlachthaus über die Umkleideräume, die Büros und der riesigen Lüftungsanlage unter Dach – überall hing, stand oder lag Kunst. Wundervoll fand ich kantige Installationen wie die „Blutdusche“ in einem runtergeranzten Waschraum, wo aus den Duschköpfen unaufhörlich Schweineblut an die Kacheln spritzte. Ebenso bemerkenswert die Performance, in der Tänzer als Stubenfliegen verkleidet durch den Raum schossen und an den Wänden pappten, während die Oberfliege mit Stöcken Blechgeschirr malträtierte. Herrlich schräg, alles mit großer Leichtigkeit und doch voller Symbolkraft.<br />
<img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/10/ostrale1.jpg" alt="ostrale1.jpg" /><br />
Eine echte Endeckungsreise in Sache Kunst war das. In jeder Ecke gab es eine neue Idee zu entdecken, die Neugier trieb uns stundenlang von Büro zu Büro, vom Keller unters Dach, vorbei am Bierstand, wo eine Jazzkapelle an den räudigsten Instrumenten, die ich je gesehen habe, herzlich vor sich hin improvisierte. So viel gelacht und gestaunt habe ich schon lange nicht mehr. Unverkrampft und unmanieriert das Ganze. Und am Ende des Abends konnten wir ein schönes Fazit ziehen, nämlich das Kunst machen doch keine existenzielle Bürde ist, die nur unter großem Gejammer und Seelenpein zustande kommen darf. Kunst macht Spaß! Ich freu mich auf jeden Fall schon auf die nächste ostrale kommendes Jahr.<br />
<img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/10/ostrale2.jpg" alt="ostrale2.jpg" /><br />
Und eigentlich war noch was schön: Aufgetakelte reiche Matronen und waldorfkindergartensozialisierte Feingeister, die mindestens 20 Semester Kunstgeschichte an bedeutenden Unis im Inland und an unaussprechlichen im Ausland studiert haben, gaben sich, falls doch anwesend, nicht als solche zu erkennen.</p>
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		<title>Ode an das panierte Schnitzel</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 15:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr gekocht]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Wurstsalat mit Bratkartoffeln oder Saurer Leber mit selbigen findet sich auf der Landgasthofspeisekarte im Badnerland das panierte Schnitzel. Gerne mit Pommes und einem Beilagensalat – den Wolfram Siebeck einst sehr richtig als „nasskalten Haufen“ bezeichnet hat – gereicht, gereicht es dem Gaumen zur Freude. Meistens zumindest. Wer den Ochsen in Zähringen kennt, der weiß, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=50&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Neben Wurstsalat mit Bratkartoffeln oder Saurer Leber mit selbigen findet sich auf der Landgasthofspeisekarte im Badnerland das panierte Schnitzel. Gerne mit Pommes und einem Beilagensalat – den Wolfram Siebeck einst sehr richtig als „nasskalten Haufen“ bezeichnet hat – gereicht, gereicht es dem Gaumen zur Freude. Meistens zumindest. Wer den Ochsen in Zähringen kennt, der weiß, von was ich rede. Dort ist sogar der grüne Salat von derartiger Wahrhaftigkeit, dass man wieder an das Gute glaubt!<span id="more-50"></span></p>
<p>Natürlich ist das panierte Schnitzel in ganz Deutschland zu haben: in Autobahnraststätten ebenso wie bei billigen Italienern oder in ranzigen Dönerbuden. Und es hat gemeinhin einen schlechten Ruf – leider zurecht. Denn das panierte Schnitzel ereilt meistens das gleiche Schicksal wie alle anderen einfachen Speisen, die eigentlich ganz wundervoll, jedoch durch lieblose und falsche Zubereitung, miese Zutaten und schlechtes Timing zuschanden gekocht oder gebrutzelt werden. Wer kennt es nicht, das fertig panierte und tiefstgefrorene Schnitzel, in dessen Inneren Fleischfasern durch Substanzen zusammengeleimt wurden, die nur in teuflischen Chemikerhirnen erdacht werden konnten? Dieses orange schimmernde Brikett fliegt direkt aus dem Froster ins gut durchgeranzte Pommesfett und kokelt dort bei unbarmherziger Pommesbrathitze seiner Bestimmung entgegen. Auf dem Teller landet eine steinharte Panade, die man mit dem Messern aufhebeln und gleich am Stück entsorgen sollte. Vor einem liegt eine graue, grauenvolle Masse, die irgendwie stinkt.</p>
<p>Leider gibt es auch schlechte panierte Schnitzel abseits des Friteusenterrors. Eine Seuche im Schnitzelpaniergewerbe wie auch in der heimischen Küche ist die fertige Panade. Sie ist das Verurteilenswerteste überhaupt, von Schnitzelfeinden voller Hass zusammengemischt. Niemals bin ich auch nur in die Nähe einer solchen Packung gekommen, weiß aber theoretisch, wie es funktioniert: Man macht die Schnitzel irgendwie feucht, klatscht sie in die Fertigpanade, drückt bisschen an und fertig. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß niederschmetternd. In Gasthöfe, in denen so gearbeitet wird, setze ich nie wieder einen Fuß.</p>
<p>Doch damit nun alles Lamentieren und Herumjammern über diese Zustände nicht umsonst war, schreibe ich hier mal hin, wie ich ein paniertes Schnitzel mache, das wirklich lecker ist! Dazu braucht man Ei, Mehl, Semmelbrösel, Pfeffer, Salz, ein wenig Milch und natürlich Schnitzel. Ich bevorzuge Schnitzel aus dem Schweinehals, die etwas durchwachsen und sehr saftig sind. Magere sind aber auch in Ordnung und für empfindliche Gäste – ich meine solche, die die Messerspitze wie ein chirurgisches Instrument einsetzen, um millimeterkleine Fettstückchen aus dem Schnitzel heraus zu sezieren, die dann am Tellerrand nebeneinander abgelegt werden – sicher besser geeignet.</p>
<p>Im Land, wo Tomaten Paradeiser heißen und Meerrettich Kren gerufen wird, werden Kalbsschnitzel verwendet. Das lehne ich für den Hausgebrauch ab, zumal ich gutes Schweinefleisch für aromatischer und markanter halte. Ich rede hier natürlich nicht vom Schweineschnitzel, dass im Discounter für drei Euro das Kilo zu haben ist. Da paniere ich lieber Kohlrabi. Also gutes Fleisch vom Bauern kaufen und da es den zumindest in Berlin nicht gibt, für Horrorpreise im Bioladen.</p>
<p>Aber jetzt ist alles ganz einfach: Schnitzel auf ein Brett legen, Klarsichtfolie drüber und platt klopfen. In Ermangelung eines Fleischklopfers nehme ich einen Gummihammer, mit dem sonst meine Liebste Keilrahmen zusammenhämmert. Natürlich nicht wie von Sinnen draufhauen, sondern konstant und mit Gefühl. Dann drei Teller klar machen. Auf einen Mehl, auf einen ungewürzte und echte Semmelbrösel und auf den letzen verrührtes Ei, in das ich immer noch ein oder zwei Esslöffel Milch mache und eine Prise Salz. Die Schnitzel von beiden Seiten salzen und pfeffern (schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen oder gemörsert) und dann ins Mehl legen, leicht andrücken. Dann ins Ei und dann in die Panade. Und schon ist das Wunder vollbracht.</p>
<p>Aber nur fast: Als ich neulich Schnitzel für Freunde bereitete und gerade zwei Pfannen auf dem Gasherd langsam warm werden ließ, sparte der Besuch nicht mit unqualifizierten Tipps und machte sich binnen Sekunden unbeliebt. Der Abend drohte zu kippen. „Du musst die Pfannen ganz heiß machen“, wurde mir nassforsch aufgetragen. Seit langem war ich nicht mehr so geschurigelt worden. „Wir braten hier keine Steaks und selbst die werden nicht in glühende Pfannen geschmissen“, konterte ich mit bebender Stimme ob dieser Unverfrorenheit. Doch Kochen ist Entspannung und ich deeskalierte rasch mit einem Schluck Weisswein. Die eben noch vor dem Rausschmiss sich befindlichen Gäste wurden wieder in den liebsten Freundeskreis aufgenommen.</p>
<p>Denn das panierte Schnitzel brate ich so und rate jedem, es nicht viel anders zu machen: Ordentlich Butterschmalz in die Pfanne, halber Zentimeter Fett in der Pfanne ist kein Fehler. Das Ganze auf Betriebstemperatur bringen und dann die Schnitzel rein gleiten lassen. Jetzt werden die Schnitzel auf der einen Seite goldbraun gebraten. Dazu braucht es ein wenig Geduld. Einmal sollte man die Schnitzel in der Pfanne drehen – nicht wenden –, da die Hitze am Herd oft ungleich verteilt ist. Sind die Schnitzel auf der einen Seite perfekt, EINMAL wenden und fertig braten. NIEMALS mehrmals hin und her wenden. Dann sehen die Schnitzel nämlich sehr unschön aus am Schluss, weil immer ein wenig Panade abgeht, anbrennt und das Schnitzel aufs hässlichste verunstaltet. Dann rausnehmen, etwas abtropfen lassen, Kartoffelsalat dazu und fertig. Guten Appetit!</p>
<p>Und wer jetzt sagt: &#8222;Pah, das weiß doch jedes Kind&#8220;, dem kann ich nur entgegnen: &#8222;Schön wär&#8217;s!&#8220;</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/08/schnitzel.jpg" title="schnitzel.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/08/schnitzel.jpg" alt="schnitzel.jpg" /></a> ,<br />
<em>Teller abgeräumt, alle glücklich, so muss das sein&#8230;</em></p>
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		<title>Kunst und Königsberger Klopse</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 14:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr gelangweilt]]></category>

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		<description><![CDATA[Schorsch Kamerun sang sich einst in den 80ern als Frontmann von „Die Goldenen Zitronen“ mit „Am Tag als Thomas Anders starb“ oder „Man kann auch ohne Beine die Sportschau sehen“ in mein zartes Teenagerherz. Die Zitronen gibt’s heute zum Glück immer noch und sie sind immer besser geworden. Der Schorsch macht seit einer&#8211; Weile auch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=48&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/07/kartoffel.jpg" title="kartoffel.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/07/kartoffel.jpg" alt="kartoffel.jpg" align="left" /></a>Schorsch Kamerun sang sich einst in den 80ern als Frontmann von „Die Goldenen Zitronen“ mit „Am Tag als Thomas Anders starb“ oder „Man kann auch ohne Beine die Sportschau sehen“ in mein zartes Teenagerherz. Die Zitronen gibt’s heute zum Glück immer noch und sie sind immer besser geworden. Der Schorsch macht seit einer&#8211; Weile auch Theater und da kam ich natürlich nicht umhin, mir kürzlich sein Stück „Der kleine Muck ganz unten – die Welt zu Gast beim Feudeln“ in der Volksbühne anzuschauen.<span id="more-48"></span></p>
<p align="left">Einen Abend in der Volksbühne zu verbringen ist immer schön. Diesen Satz hätte ich jetzt natürlich nicht geschrieben, wenn in den nächsten Sätzen die frohlockenden Chöre der begeisterten Theaterkritik ihre Füllhörner ausschütten würden. Denn überraschend fade und kleinbürgerlich ging es zu beim Feudeln mit dem kleinen Muck. Es ging um Moscheenbau, Einwanderung, Auswanderung, Integration, Ausgrenzung, Kultur, fliegende Teppiche, Orient, Okzident, Fernost, Stadt und vieles mehr, eigentlich um alles – und das ist meistens zuviel. Am besten gefallen haben mir Kartoffel, Essiggurke und Bratwurst, die konfus über die Bühne taumelten und irgendwie Symbol waren für Deutschland, oder das Deutsche, für Werte, Bodenständigkeit, für Rassismus vielleicht auch.</p>
<p>„Königsberger Klopse mit Reis oder Kartoffeln? Das ist hier keine Glaubenssache, das ist eine Tatsache. Der Reis soll abhauen.“ So ging das in einem fort, zwischendrin wurde Schlagzeug gespielt, chinesische oder japanische Instrumente bemüht und auch gesungen. Für mich eine wirre Collage von wenig guten und viel schlechten Ideen, die in eine bescheuerte Handlung gepresst wurden, auf die ich ob ihrer Dämlichkeit gar nicht eingehen will. Auf die wirklich hübsche und sicher für viel Geld gebaute Bühne von Constanze Kümmel hätte man glatt verzichten können, so wenig wurde in ihr und mit ihr gespielt. Immer wieder drehte sich die Drehbühne, immer linksrum – vielleicht auch eine verschlüsselte Botschaft, die ich nicht verstanden habe.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/stilpolizei.wordpress.com/48/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/stilpolizei.wordpress.com/48/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stilpolizei.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stilpolizei.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stilpolizei.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stilpolizei.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stilpolizei.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stilpolizei.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stilpolizei.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stilpolizei.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stilpolizei.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stilpolizei.wordpress.com/48/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=48&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>„Na, war doch ne schöne Zeit damals!“</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 08:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr gegrübelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgewachsen im Schwarzwald war die DDR für mich so weit weg wie Polen oder Ungarn. Wir hatten keine Verwandten drüben, schickten nie Pakete dort hin und fuhren auch nie rüber. Nie war ich in Ostberlin, kurzum: das, was man bei uns Ostzone nannte war mir unheimlich. Zwei meiner Jugendfreunde hatten allerdings einige ihrer Lieben in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=45&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Aufgewachsen im Schwarzwald war die DDR für mich so weit weg wie Polen oder Ungarn. Wir hatten keine Verwandten drüben, schickten nie Pakete dort hin und fuhren auch nie rüber. Nie war ich in Ostberlin, kurzum: das, was man bei uns Ostzone nannte war mir unheimlich. Zwei meiner Jugendfreunde hatten allerdings einige ihrer Lieben in der DDR und waren dort das ein oder andere mal zu Besuch. Erzählungen über Transitstrecken, schlechtes Bier, Zwangsumtausch, Bananenknappheit und Karatschallplatten festigten in mir nicht gerade Vertrauen und Zuversicht, auch keine Neugier, eher Gleichgültigkeit.<span id="more-45"></span><br />
Das ist sicher einer der Gründe, weshalb ich nach der Wende recht leicht mit ostalgischer Rhetorik zu füttern war. Die tollen Krippenplätze, der allseits sorgende Staat, der solidarische Zusammenhalt zwischen den Menschen und so fort. Und dann kamen wir Westler, haben drüben alle beschissen, alles zertrümmert und die Massenarbeitslosigkeit eingeführt. Eigentlich war ich das erste mal richtig in den neuen Bundesländern, also ich Ende 2002 für ein Jahr beruflich hin musste. Erst nach langen Fahrten durch Sachsen und Sachsen-Anhalt bekam ich einen Schimmer davon, was eigentlich durch die Wiedervereinigung passiert ist.</p>
<p>Was auf jeden Fall nie in der Ostromantik auftaucht, ist die Stasi und ihr ausgefeilter Überwachungsapparat. Ein Netzwerk von Spitzeln, das eine ganze Gesellschaft durchzogen und weit bis in den Westen gereicht hat. Wie effizient und menschenverachtend diese gigantische Kontrollmaschine funktioniert hat, davon bekommt man eine finstre Ahnung in der <a href="http://www.stiftung-hsh.de/" target="_blank">Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen</a>. Durch die heutige Gedenkstätte führen oft ehemalige Häftlinge dieses Gefängnisses oder Menschen, die woanders im DDR-Knast saßen.</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/07/img_0387.jpg" title="img_0387.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/07/img_0387.jpg" alt="img_0387.jpg" align="left" /></a> Die erste Station führt in den Keller, zu Kerkern, in denen politische Gefangene Tage und Wochen lang ohne Tageslicht, ohne Toilette, einfach ohne alles eingemauert wurden. Auch eine Gummizelle gibt es, schwarze weiche Wände, sonst nur Dunkelheit. Zwei Zellen konnten knöchelhoch mit Wasser gefüllt werden, kein Stuhl, kein Bett, nichts.</p>
<p>Oben noch mehr Zellen, mit Toilette, Pritsche, Stuhl und Tisch. Das Verhalten in der Zelle war streng geregelt. Tagsüber durfte man nicht liegen, nur auf dem Stuhl sitzen oder langsam hin und her gehen. Kniebeugen oder ähnliches waren verboten. Nachts musste man auf dem Rücken mit dem Gesicht zur Tür, Hände über der Decke schlafen. Das wurde alle drei Minuten kontrolliert, in dem das Licht angemacht und durch den Spion reingeblinzelt wurde.</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/07/img_0388.jpg" title="img_0388.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/07/img_0388.jpg" alt="img_0388.jpg" align="left" /></a>In den Gängen, durch die die Gefangenen geführt wurden, ist an der Wand ein Draht gespannt, der alle paar Meter mit Steckkontakten versehen ist. Daran konnten die Wächter ziehen, wenn ein Gefangener Probleme machte, und lösten damit Alarm aus. So einfach und billig kann Terror sein. Die Verhörräume, die 1989 genau so verlassen wurden, sind alle gleich: Plastikboden, billig furnierte Tische und Schränke, Stuhl, noch ein Stuhl, Gardine, zweckmäßig, einfach, praktisch. „Man darf nie vergessen, die Mitarbeiter des MfS, die hier die Verhöre leiteten, waren hoch motiviert“, sagt uns der Führer, ein netter untersetzter Herr Anfang 50. Vier Jahre hatten sie in Potsdam studiert, wurden sehr gut bezahlt und waren darauf gedrillt, politisch Verdächtige hier klein zu kriegen.</p>
<p>Unser Referent erzählt eine Anekdote nach der anderen, will in den knapp zwei Stunden so viel wie möglich rüber bringen über den Terror, wie die Menschen hier unter Druck gesetzt und zerbrochen wurden, bis sie ihre Freunde und die eigene Familie verrieten – auch wenn sie unschuldig waren. Seine Stimme zittert oft, „ich will jetzt dazu gar nicht mehr sagen“ kommt immer wieder und doch kann er nicht aufhören zu reden. Die Führung strengt ihn an, viel mehr als mich. Ich denke darüber nach, dass hier Menschen Willkür und Grausamkeit ausgeliefert waren, während ich nur 800 Kilometer entfernt im anderen Deutschland den Führerschein gemacht und aufs Abi gelernt habe. Jetzt lebe ich Luftlinie zwei Kilometer von diesem Knast weg und bin sehr glücklich, das Deutschland wieder eins ist und der Bunker eine Gedenkstätte.</p>
<p>Vom neuen Selbstbewusstsein der ehemaligen Stasi-Leute berichtet unser Guide, vom System der DDR, der Ideologie, die heute viel zu unkritisch gesehen werde und schon wieder salonfähig ist. Ein Gefangener, erzählt er, habe im viele Jahre nach der Wende im KDW den Mann erkannt, der ihn damals im Stasi-Knast in die Mangel genommen hat. „Sie haben mich verhört damals!“, brach es wohl aus ihm heraus. Der ehemalige Stasi-Mann meinte dazu nur: „Na, war doch ne schöne Zeit damals!“</p>
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		<title>documenta 12</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 14:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr gegrübelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie erinnerte mich der Blick von der Terrasse der Orangerie an die Rennwoche in Baden-Baden. Fluffige Wolken zogen rasch über die Kasseler Karlsaue, zwischen aufwändig frisierten Hecken, kurz geschorenem Rasen und großen weißen Schirmen roch es nach beginnendem Sommer. Beschauliches Flanieren war angesagt, an Stehtischen wurde Schampus ausgeschenkt, nur die gesetzten Damen mit ihren Goldklunkern [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=41&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Irgendwie erinnerte mich der Blick von der Terrasse der Orangerie an die Rennwoche in Baden-Baden. Fluffige Wolken zogen rasch über die Kasseler Karlsaue, zwischen aufwändig frisierten Hecken, kurz geschorenem Rasen und großen weißen Schirmen roch es nach beginnendem Sommer. Beschauliches Flanieren war angesagt, an Stehtischen wurde Schampus ausgeschenkt, nur die gesetzten Damen mit ihren Goldklunkern und riesigen Hüten mit Federn oder Ähren oder Platinnadeln fehlten. Aber es war nicht Rennwoche, sondern documenta, auf was der vor mir liegende Bau im Stil eines riesigen Gewächshauses hinwies.<span id="more-41"></span></p>
<p>Dort startete mein Nachmittag am Eröffnungswochenende, das abends in der Neuen Galerie endete. Dazwischen lag eine Weltschau von Objekten, Bildern, Installationen, Videos und Fotos, die sich in ihrer Anordnung und in ihren wechselseitigen Bezügen zu einer Art Gesamtkunstwerk zusammenfügten. Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, ist es allerdings ein harter, steiniger, entbehrungsreicher und nicht selten deprimierender Weg. Denn die ausgestellten Einzelwerke sind größtenteils extrem sperrig, unzugänglich, geradezu abweisend und für mein Empfinden schlicht unästhetisch.</p>
<p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/06/documenta11.jpg" title="Kunst auf der documenta"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/06/documenta11.jpg" alt="Kunst auf der documenta" /></a></p>
<p>Aus meiner Sicht ist die schlichte Betrachtung einzelner Exponate gar nicht möglich, ohne sich jedes Mal auf eine Auseinandersetzung einzulassen mit dem Künstler, seiner Kultur, seinem sozialen Kontext und so fort. Denn nichts steht auf der documenta für sich selbst, alles ist Symbol, alles ist codiert, alles will decodiert werden. Gut, das ist bei Kunst immer so, aber hier wäre mir das in den meisten Fällen schwer gefallen, da mir fast alle Werke schlicht zu spröde waren, zu mies gemacht, zu eintönig. <span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span>Alles ist mindestens so ernst wie eine Hinrichtung, keine Leichtigkeit, keine Augenzwinkern, keine Ironie – spaßfreier kann Kunst nicht sein. Die Auseinandersetzung mit der documenta als Kunstwerk an sich und den Ausstellungsstücken als Kunstwerke im einzelnen muss man ehrlich wollen!</p>
<p>Dazu ist ein Nachmittag allerdings zu kurz, zwei Tage erst recht und drei Monate vielleicht auch. Denn die documenta muss man sich erarbeiten. Wer sich ein entspanntes kunstsinniges Wochenende machen und zwischen dem Schönen und Wahren der Kunst wandeln möchte, der sollte lieber woanders hingehen, wohin weiß ich aber gerade auch nicht.</p>
<p>P.S.: Nach einer Stunde documenta wusste ich schon, was ich hier schreiben werde: „Die documenta ist die größte Scheiße, die ich je gesehen und der größte Beschiss, den ich je erlebt habe.“ Aber wie es eben mit vorschnellen Urteilen ist…</p>
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			<media:title type="html">Kunst auf der documenta</media:title>
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		<title>GutesWedding, schlechtes Wedding (Folge 51)</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 11:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikoboettcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehr amüsiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Aufregung in Folge 51 &#8222;Glücklichkeit&#8220; von „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“: Dönerbudenbetreiber Ahmed bekommt eine Steuerrückzahlung von 15.000 Euro, da dank des Gleichstellungsgesetzes der EU ab jetzt Lebensmittel mit Migrationshintergrund steuerfrei sind. Postbote Kalle überredet seinen Kumpel natürlich, die Kohle erstmal im Spielkasino anzulegen. Das bringt Ahmeds Frau, Heidemarie Schinkel, Leiterin des Arbeitsamts Wedding, auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stilpolizei.wordpress.com&blog=1070620&post=40&subd=stilpolizei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/06/kallegelb.jpg"><img src="http://stilpolizei.files.wordpress.com/2007/06/kallegelb.jpg" align="left" /></a>Große Aufregung in Folge 51 &#8222;Glücklichkeit&#8220; von „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“: Dönerbudenbetreiber Ahmed bekommt eine Steuerrückzahlung von 15.000 Euro, da dank des Gleichstellungsgesetzes der EU ab jetzt Lebensmittel mit Migrationshintergrund steuerfrei sind. Postbote Kalle überredet seinen Kumpel natürlich, die Kohle erstmal im Spielkasino anzulegen. Das bringt Ahmeds Frau, Heidemarie Schinkel, Leiterin des Arbeitsamts Wedding, auf die Palme. Denn das Geld sollte ihrer Meinung nach nicht verzockt, sondern in die Ausbildung ihrer Kinder Walter und Ulrich – deren leiblichen Vater, wenn ich das als Neueinsteiger richtig verstanden habe, eigentlich Kalle ist – angelegt werden, die schließlich mal in Russland studieren sollen. Aber Fortuna ist den beiden hold und die Kohle wird am Schluss vervierfacht. Glücklichkeit pur!<span id="more-40"></span><br />
Wie bereits hier berichtet bin ich seit kurzem glühender Fan des <a href="http://www.primetimetheater.de/" target="_blank">Primetime-Theaters</a> im Wedding und der dort inszenierten Serie. Besonders beeindruckt hat mich wieder der herrliche Sprachfehler von Kalle, der fast mit geschlossenem Mund und leicht raushängender Zunge eine Art schmatzendes Lispeln hinbekommt, das seinem prolligen Berliner Dialekt die richtige Würze gibt.</p>
<p>Richterin Klara Fall – seit neustem mit Postbote Kalle liiert – hat derweil Probleme mit ihrer spätpubertierenden Tochter, Sängerin der Band „Friedrichshainis“ und frisch gebackene Abiturientin. Ein Besuch beim griechischen Psychologen Dr. Philantropoulos bringt die beiden jedoch wieder zusammen. Man entdeckt gemeinsame Leidenschaften, beispielsweise für Musik und fürs Kiffen. Die unerwartet neu entfachte Familienidylle gebiert glatt einen neuen Songs für die Friedrichshainis: „Mutter“. Der Text ist dermaßen einfältig und schmalzig, dass er von Dieter Bohlen sein könnte, wenn der auf Deutsch schreiben würde. Die beiden Sängerinnen sind völlig überspannt und in ihrem affektierten Teenie-Gesten gefangen. Die beiden tragen nicht nur die gleichen Klamotten, sie sind gleich, da sitzt jede Geste und jeder Blick. Da können sich die psychologischen Berater von Casting-Shows noch was abschauen, um ihre Mädels in Sachen Dämlichkeit noch besser auf die Käuferzielgruppe abrichten zu können. Ich bog mich jedenfalls vor Lachen.</p>
<p>Arbeitsamtschefin Heidemarie Schinkel, die nach kurzem, aber intensivem Mutterschutz das Arbeitsamt wieder mit strenger Hand leitet und die aufsässigen Arbeitslosen, die sich mit Forderungen nach Arbeitslosennachtzulage und Schnittchen auf den Amtsfluren unbeliebt gemacht hatten, erneut auf Kurs gebracht hat, verlost seit neuestem die Jobs im Wedding. Berufstürke Mahmud hat dieses Mal Glück und zieht einen Promotion-Job. Wie Frau Schinkel auf sächsisch das Wort „Promotion“ ausspricht, das kann man leider nicht schreiben, dass muss man gehört haben.<br />
Ich freu mich auf jeden Fall schon auf Folge 52: „Mister Gesundbrunnen“.</p>
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